Einsatz am Tisch

Das Nötige für den Einsatz am Pult, in der Reihenfolge, in der es im Spiel vorkommt. Zum Durchlesen vor dem Einsatz und zum Nachschlagen zwischendurch.
Bevor die Spieler kommen
Box, Material, Netz, Pult
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Vor den Spielern in der Box sein, vollständig in Schiedsrichterkleidung.
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Dabei: Unterlagen, Klemmbrett, Spielzettel, Stift, Stoppuhr, Netzlehre, Wahlmarke, weiße und gelb/rote Karte.
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Netz zuerst auf Spannung prüfen, dann auf Höhe, und zwar auf beiden Seiten: Oberkante 15,25 cm, Unterkante überall so nah wie möglich an der Platte.
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Pfostenaußenseite 15,25 cm außerhalb der Seitenlinie.
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Zählgerät ist zurückgesetzt und bleibt schwarz. Die Nullen klappst du erst hoch, wenn die Spieler an die Box kommen.
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Karten griffbereit legen, Handtuchbehälter und Ballschachtel so, dass sie niemanden stören.
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Auf dem Weg nicht durch eine Box gehen, in der gerade gespielt wird.
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Was du nicht selbst abstellen kannst, meldest du dem OSR. Das ist deine Aufgabe, keine Einmischung.
Regel A 2; Regel B 3.2.3.1, 4.2.1; OSR-Hinweise 2.2
Vom Handschlag bis zum ersten Aufschlag
Begrüßung, Berater, Los, Einspielen
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Begrüßen und die Namen gegen deine Unterlagen abgleichen.
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Jeder zeigt dir und seinem Gegner den Schläger. Wo der OSR vor dem Spiel testet (BL, RL/OL), prüfst du hier nichts, nur beim Ersatzschläger eine kurze Sichtprüfung. Bei Turnieren und in unteren Klassen dürfen auch lizenzierte SR testen, dann steht in der Einweisung, ob du das übernimmst.
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Kleidung ansehen: die Trikots müssen sich klar unterscheiden. Bei Turnieren gilt das nicht für Spieler desselben Vereins oder Verbandes. Im Mannschaftskampf mit OSR entscheidet er über einen Trikotwechsel.
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Berater im Individualwettbewerb: genau eine Person, vor dem Spiel namentlich benannt, Namen aufschreiben. Er darf auch später dazukommen, nach dem ersten Aufschlag aber kein anderer. Ausnahme Jugend: hängt der Benannte an einem anderen Tisch fest, darf ein anderer einspringen. Im Mannschaftskampf dagegen beliebig viele, die in der Box zugelassen sind.
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Losen lassen: der Gewinner wählt Aufschlag, Rückschlag oder Seite, der andere nimmt, was übrig bleibt.
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Aufschlagreihenfolge sofort notieren, im Doppel die ganze Abfolge. Später unter Druck rekonstruierst du das nicht mehr sauber.
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Einspielen bis 2 Minuten, direkt vor dem Spiel am Spieltisch. Länger nur mit Genehmigung des OSR. Du stoppst die Zeit.
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Dann Zählgerät auf 0:0, Satz und Aufschläger ansagen, mit flacher offener Hand auf die aufschlagende Seite deuten.
Beispiele
Spieler kommt mit 4 Schlägern und legt sich nicht fest (wo du selbst testen sollst)
Nach dem Einspielen den prüfen, mit dem er spielt. Wechseln darf er beim Einspielen noch, neu einspielen dann nicht. Oder: „Dein Risiko, ich teste nach dem Spiel.“ Fällt er dann durch, ist das Spiel verloren, nicht ungültig.
Schlägerwechsel während der Einspielzeit
Erlaubt, der Gegner darf den neuen Schläger ansehen. Kein Anspruch auf neues Einspielen.
Spieler spielt sich im Trainingsanzug ein
Erlaubt. Danach muss er ihn so schnell ablegen, dass das Spiel ohne Verzögerung beginnt.
Ein Spieler verweigert das Einspielen
Der andere darf sich nicht mit seinem Trainer einspielen. Im Doppel darf sich das andere Paar miteinander einspielen.
Berater soll noch gewechselt werden
Während der Einspielzeit noch möglich, ab dem ersten Aufschlag nicht mehr.
Regel A 4.8, 13.1 bis 13.4; Regel B 2.2.8, 2.4.2.2, 4.1.1, 4.3.1, 5.1.1, 5.1.2; WO A 2.1, A 2.3; OSR-Hinweise 2.1.3, 2.4; BSO F 3.2; Regelauslegungen „Schlägerwechsel während der Einspielzeit“, „Tragen von Trainingsanzügen“, „Verweigerung des Einspielens“, „Benennung des Beraters“
Ansage: der Wortlaut
Zählen und ansagen
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Im Satz zuerst die Punkte der Seite, die als nächstes aufschlägt, dann die des Gegners.
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Satzbeginn: erster Satz, Aufschlag Maier, 0:0. Dazu auf den Aufschläger deuten.
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Aufschlagwechsel: Aufschlag Schulz, 4:4. Auch hier deuten.
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Satzende umgedreht, zuerst der Satzgewinner: 11:9, Satz Maier.
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Beim Satzball zählt kein Aufschläger mehr: aus 10:8 wird 11:8, nie 8:11.
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Spielende: 11:8, Satz und Spiel Maier. Den genauen Wortlaut legt der OSR in der Einweisung fest.
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Zählgerät sofort nach der Ansage drehen, nicht zwei Ballwechsel später.
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Häufigster Anfängerfehler: aus Gewohnheit den Führenden zuerst nennen.
Regel B 4.1.1
Was im Satz von selbst kommt
Aufschlagwechsel, Abtrocknen, Satzende
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Aufschlagwechsel nach jeweils 2 Punkten, ab 10:10 nach jedem Punkt.
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Nach jeweils 6 zusammen erzielten Punkten kurz abtrocknen lassen, also bei 6, 12, 18, 24 und so weiter.
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Satz endet mit 11, ab 10:10 erst mit zwei Punkten Vorsprung.
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Nach jedem Satz Seitenwechsel, Satzpause höchstens 1 Minute. Nach etwa 50 Sekunden das Zählgerät umstellen.
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Wer im Satz den ersten Aufschlag hatte, ist im nächsten Satz erster Rückschläger.
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Im letzten möglichen Satz wechseln die Seiten, sobald einer 5 Punkte hat. Dabei darf abgetrocknet werden.
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Im Doppel ändert dabei das Paar, das als nächstes zurückschlägt, seine Reihenfolge.
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Zum Handtuch außerhalb dieser Pausen: erlaubt, wenn das Spiel ohnehin steht, etwa weil der Ball aus der Box ist, und die Pause dadurch nicht länger wird.
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Einen einzelnen Satz aufgeben geht nicht. Wer aufgibt, hat das ganze Spiel verloren, und aufgeben darf man nur wegen Krankheit oder Verletzung.
Regel A 11.1, 13.3, 13.6, 13.7; Regel B 4.4.1; Regelauslegungen „Abtrocknen und Handtuchpause“, „Aufgeben eines Satzes“
Aufschlag beurteilen
Wurf, Sicht, Zweifel
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Ball ruht frei auf dem Handteller der offenen, unbewegten Hand.
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Wurf mindestens 16 cm, beinahe senkrecht nach oben, ohne Effet.
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Hinter der Grundlinie und oberhalb des Spielflächenniveaus (nicht: über dem Tisch), Ball für den Rückschläger sichtbar, freier Arm aus dem Raum zwischen Ball und Netz.
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Der Ball berührt zuerst die eigene Hälfte, dann die des Gegners. Im Doppel rechts zu rechts.
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Der Spieler muss dich überzeugen, nicht umgekehrt.
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Erster Zweifelsfall im Spiel: unterbrechen und mündlich verwarnen. Danach Punkt für den Gegner, auch beim Doppelpartner.
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Eindeutig falscher Aufschlag: sofort Punkt, ohne Vorwarnung.
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Für Aufschlagfehler gibt es keine Karten.
Regel A 6; Regelauslegungen „Verwarnung nach klar falschem Aufschlag“, „Falscher Aufschlag in Regional- und Oberliga“
Punkt oder Wiederholung
Let oder Punkt
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Let: Netzberührung im ansonsten regelgerechten Aufschlag.
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Let: Aufschlag gegen einen nicht bereiten Rückschläger, der auch nicht zu schlagen versucht.
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Let: Störung von außerhalb des Einflusses des Spielers, oder du unterbrichst.
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Let: deutlich wahrnehmbar beschädigter Ball.
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Punkt: freie Hand auf der Platte, Netzgarnitur berührt, Spielfläche bewegt, Ball aufgehalten, Ball absichtlich zweimal geschlagen, im Doppel Schlag außerhalb der Reihenfolge.
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Netzberührung mitten im Ballwechsel ist kein Let, da geht es weiter.
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Ball auf die Oberkante: gehört zur Spielfläche, der Ball ist gut. Ball seitlich an die Tischplatte, unterhalb der Kante: kein Punkt für den Schlagenden, die Seitenflächen gehören nicht dazu.
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Was ein Spieler denkt, zählt nicht. Der Ball ist im Spiel, bis ein Punkt fällt oder du Let gibst.
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Beidhändig schlagen ist erlaubt. Wer das tut, hat in dem Moment eben keine freie Hand.
Beispiele
Rückschlag kommt, Aufschläger hält ihn für aus und fängt den Ball, bevor er auf seiner Hälfte aufkommt
Aufhalten: Punkt für den Rückschläger
Wie oben, aber der Ball hat seine Hälfte schon berührt
Kein Rückschlag: Punkt für den Rückschläger
Wie oben, aber der Ball ist schon hinter der Grundlinie oder seitlich vorbei, ohne seine Hälfte zu berühren
Punkt für den Aufschläger, das Fangen schadet nicht mehr
Ball geht im Ballwechsel deutlich sichtbar kaputt
Let
Ball vermutlich beschädigt, du siehst es aber nicht sicher (etwa Treffer mit der Schlägerkante)
Rückschlag abwarten. Ist er gut und der Ball kaputt: Let. Geht er daneben: zählt wie gespielt. Hinterher kann sich keiner mehr darauf berufen.
Beide Spieler wollen einen neuen Ball, der alte ist heil
Neuen Ball ausgeben
Regel A 1.2, 1.4, 5.2, 5.8, 9, 10; Regel B 4.2.1.3; Regelauslegungen „Beschädigter Ball“, „Wechsel des Spielballs“, „Beidhändiges Schlagen“
Netz beim Aufschlag
Die zwei Fragen
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Frage 1: War der Aufschlag sonst regelgerecht? Nein, dann Punkt für den Rückschläger, egal was das Netz macht.
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Frage 2: Ist der Ball trotz Netz regelgerecht drüben aufgekommen? Ja: Let. Nein: Punkt für den Rückschläger.
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Im Netz hängen geblieben, zurückgefallen, am Tisch vorbei: alles Punkt, nie Let.
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Erst Netz, dann eigene Hälfte: Punkt für den Rückschläger, der Ballwechsel endet mit der Netzberührung.
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Netzberührung und der Rückschläger hält den Ball auf: trotzdem Let.
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Pfosten, Zwingen und Aufhängung gehören zur Netzgarnitur, zählen also wie das Netz.
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Ausnahme fest im Tisch integrierte Netzhalterung: der Teil, der zum Tischgestell gehört, zählt wie die Tischaußenkante, nicht als Netz. Nur der schwarze Teil zählt wie die Zwinge.
Regel A 2.1, 6.3, 9.1.1, 10.1.1; Regelauslegungen „Ball berührt im Aufschlag zuerst das Netz“, „Am Tisch integrierte Netzhalterung“
Doppel
Reihenfolge und Seiten
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Feste Schlagreihenfolge: Aufschläger, Rückschläger, Partner des Aufschlägers, Partner des Rückschlägers, dann wieder von vorn.
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Falscher Partner schlägt im Ballwechsel: Punkt für den Gegner, kein Let.
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Aufgeschlagen wird von der rechten Hälfte in die rechte Hälfte des Gegners. Die Mittellinie gehört zur rechten Hälfte.
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Bei jedem Aufschlagwechsel wird der bisherige Rückschläger neuer Aufschläger und der Partner des bisherigen Aufschlägers neuer Rückschläger.
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Neuer Satz: das aufschlagende Paar bestimmt seinen Aufschläger, Rückschläger ist der, der im Satz davor auf diesen Spieler aufgeschlagen hat.
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Irrtümlich falscher Aufschläger oder Rückschläger, oder Spieler auf der falschen Seite: unterbrechen, sobald bemerkt, richtig fortsetzen, alle erzielten Punkte bleiben stehen.
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Im letzten möglichen Satz ändert das als nächstes zurückschlagende Paar bei 5 Punkten seine Reihenfolge.
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Jeder behält das ganze Spiel über seinen Schläger. Wechsel nur, wenn er unabsichtlich so beschädigt ist, dass er nicht mehr geht.
Beispiele
Im 2. Satz tauschen die Partner ihre Schläger, weil der Gegner mit den Noppen Probleme hat
Nicht erlaubt, auch nicht in der Satzpause. Schlägerwechsel ohne Beschädigung: unterbrechen und den OSR informieren. Ansprechen darfst du, entscheiden tut der OSR.
Regel A 1.6, 6.3, 8.2, 10.1.12, 13.4 bis 13.7, 14; Regel B 4.2.4, 4.4.1.2, 5.2.5
Zeiten
Einspielen, Pause, Time-out
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Einspielen bis 2 Minuten, länger nur mit Genehmigung des OSR.
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Satzpause höchstens 1 Minute.
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Time-out bis 1 Minute, eins je Spieler oder Paar in jedem einzelnen Spiel. Nur zwischen zwei Ballwechseln, angezeigt mit dem T-Zeichen.
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Verlangen dürfen es im Individualwettbewerb der Spieler, das Paar oder der benannte Berater, im Mannschaftskampf der Spieler, das Paar oder der Mannschaftsführer. Im DTTB gilt dabei der jeweilige Berater als Mannschaftsführer (WO A 2.1).
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Uneinig, ob Time-out: im Individualwettbewerb entscheidet der Spieler, im Mannschaftskampf der Mannschaftsführer bzw. der benannte Berater. Lehnt der Spieler ab, gilt das Time-out trotzdem als genommen.
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Weiße Karte auf der Seite des Verlangenden hochhalten, dann auf seine Spielfeldhälfte legen. Weiter, sobald er bereit ist, spätestens nach 1 Minute.
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Verlangen beide gleichzeitig ein Time-out: weiter, wenn beide bereit sind, spätestens nach 1 Minute. Danach hat in diesem Spiel keiner mehr eins.
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In Satzpause und Time-out dürfen die Spieler höchstens 3 m von der Box weg, unter deiner Aufsicht. Die Box während des Spiels verlassen nur mit Zustimmung des OSR.
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Zwei Spiele direkt hintereinander: im DTTB darf jeder Spieler bis zu 5 Minuten Pause verlangen, im Mannschaftskampf wie bei Turnieren (WO A 2.1).
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Verletzungspause so kurz wie möglich, gewährt nur der OSR, nach einem Unfall, etwa Sturz. Auch mehrere Pausen, zusammen höchstens 10 Minuten.
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Keine Verletzungspause bei Krampf, Erschöpfung oder einer Beeinträchtigung, die schon bei Spielbeginn bestand. Ausnahme: Verschlimmert sich eine Behinderung oder chronische Krankheit, etwa Diabetes, darf der OSR sie gewähren.
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Blut: sofort unterbrechen, weiter erst wenn behandelt und alles entfernt ist, dafür gibt es kein Zeitlimit.
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Kontaktlinse verrutscht oder fällt raus: unterbrechen und beheben lassen, dafür braucht es kein Time-out.
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Wechselmethode ab 10 Minuten Spielzeit im Satz, aber nicht mehr, wenn schon 18 Punkte erzielt sind. Außerdem jederzeit, wenn beide Spieler oder Paare es wünschen.
Regel A 15.1, 15.2; Regel B 4.3.1, 4.4.1 bis 4.4.7; WO A 2.1; Regelauslegungen „Beantragung eines Time-outs im Mannschaftskampf“, „Verletzungspause“, „Probleme mit Kontaktlinsen“
Karten und Fehlverhalten
Gelb, gelb/rot, rot
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Gelb: Verwarnung beim ersten weniger schweren Verstoß, danach an oder neben das Zählgerät legen.
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Gelb und rot zusammen: 1 Strafpunkt für den Gegner, beim nächsten Verstoß 2. Keine Disqualifikation.
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Rot allein bekommt von dir nur ein Berater, als Verweis. Gegen einen Spieler zeigt Rot nur der OSR, und dann heißt es Disqualifikation.
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Wie schwer ein Verstoß ist, entscheidest du. Schwerwiegend: nicht erst gelb, sondern unterbrechen und den OSR holen.
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Berater: gelb als Warnung. Berät danach im selben Spiel bzw. Mannschaftskampf jemand unerlaubt, bekommt er Rot und muss aus der Box, egal ob er der Verwarnte ist oder ein anderer. Keine Strafpunkte.
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Im Individualwettbewerb sind die Verwarnungen mit dem Spiel erledigt, im Mannschaftskampf nimmt der Spieler sie mit.
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Bei Fehlverhalten eingreifen. Wegsehen kostet im Einsatz den Haken.
Beispiele
Ball nach dem Ballwechsel weggeschlagen, über die Umrandung
Gelb
Tritt gegen Tisch oder Umrandung
Gelb
Ball absichtlich zerstört
Gelb
Trödeln, Spiel verzögern
Gelb
Ball ohne Grund ablehnen
Erst mündlich ermahnen, beim wiederholten Mal Gelb
Grob unhöflich gegenüber dir
Gelb
Derselbe Spieler noch einmal, nachdem er Gelb hat
Gelb und Rot, 1 Punkt für den Gegner, beim nächsten Mal 2
Berater coacht weiter, obwohl er schon Gelb hat
Rot, Verweis aus der Box, keine Strafpunkte
Beleidigung, Bedrohung, grob unfaires Verhalten
Schwerwiegend: keine Karte, unterbrechen, OSR holen, er kann disqualifizieren. Eine leichtere Beleidigung kann auch Gelb sein, das entscheidest du
Schlägerwechsel im Spiel ohne Beschädigung
Unterbrechen, OSR holen
Schläger geworfen und dabei kaputt gegangen
Darf ersetzt werden. Über eine Strafe entscheidet der OSR, also OSR holen
Beratung während eines Ballwechsels
Unerlaubt, Fehlverhalten des Beraters
Beratung zwischen Ballwechseln ohne Verzögerung, in Satzpause oder Handtuchpause
Erlaubt
Spieler geht zwischen Ballwechseln zu seinem Berater
Unerlaubt, Fehlverhalten des Spielers
Spieler macht beim Ballholen extra einen Umweg zum Berater oder trödelt dafür
Unerlaubt, Fehlverhalten des Spielers
Spieler holt sich Rat, während der Gegner den Ball von draußen holt, und ist spielbereit, wenn der zurück ist
Erlaubt. Kommt er nicht sofort an den Tisch: Fehlverhalten des Spielers
Beratung, während der Gegner den Ball schon zum Aufschlag auf der Hand hat
Grundsätzlich erlaubt. Nur wenn der Berater offensichtlich stören will: Fehlverhalten des Beraters
Weiteres Fehlverhalten, nachdem schon 3 Strafpunkte verhängt sind
Unterbrechen, OSR holen
Falscher oder zweifelhafter Aufschlag
Nie eine Karte, nur Verwarnung und danach Punkt
Regel B 5.1, 5.2.1 bis 5.2.8; Regelauslegungen „Multiball“, „Falscher Aufschlag in Regional- und Oberliga“, „Schlägerwurf“, „Coaching/Beratung während des Spiels“ (ITTF 03/2024)
Was nicht du entscheidest
Grenze zum OSR
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Deine Entscheidung über eine Tatsache am Tisch ist endgültig, über die Auslegung der Regeln entscheidet der OSR.
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Nur der OSR: Verletzungspause gewähren, rote Karte gegen einen Spieler (Disqualifikation), Einspielzeit verlängern, Box verlassen während des Spiels erlauben. In BL und RL/OL auch die Schlägertests vor dem Spiel, bei Turnieren und in unteren Klassen dürfen das auch lizenzierte SR.
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Schwerer Verstoß, Mängel an Tisch, Netz oder Halle, alles was du nicht selbst beheben kannst: melden, nicht selbst lösen.
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Sofort unterbrechen und den OSR informieren in vier Fällen: schwerwiegender Verstoß, weiteres Fehlverhalten nach 3 Strafpunkten, Schlägerwechsel ohne Beschädigung, fortgeschickter Berater weigert sich zu gehen oder kommt vor Spielende zurück.
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Den OSR holst du außerdem, wenn du ihn für eine Entscheidung brauchst: Schlägerwurf mit kaputtem Schläger, Spieler weigert sich an den Tisch zu kommen, Verletzung, Wunsch die Box zu verlassen, Protest gegen deine Regelauslegung.
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Mängel und gezeigte Karten: Spiel zu Ende führen, danach melden.
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Bist du in unteren Klassen als SR am Tisch eingesetzt, darfst du in diesem Spiel weder beraten noch ein Time-out nehmen.
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Jede gezeigte Karte geht nach dem Spiel an den OSR, mit Namen und konkretem Grund. Direkt am Tisch aufschreiben.
Regel B 3.1.2, 3.3.4, 4.4.4, 4.4.7, 5.1.6, 5.2.2, 5.2.4, 5.2.5, 5.2.8; WO A 2.3; OSR-Hinweise 2.4, 2.5; Regelauslegungen „Schlägerwechsel während des Spiels“, „Coaching/Beratung während des Spiels“, „Berater als Schiedsrichter am Tisch“
Spielende und danach
Ergebnis, Meldung, Box
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Letzten Satz ansagen wie jeden anderen, zuerst die Punkte des Satzgewinners, dann das Spielergebnis nennen.
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Ergebnis eintragen, dem OSR melden bzw. den Spielzettel weitergeben, Zählgerät zurückstellen.
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Karten und Vorkommnisse melden, mit Namen der Person und konkretem Grund.
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Muss ein Schläger geprüft werden, nimmst du ihn mit und übergibst ihn dem OSR. Nie eine Markierung auf dem Schläger selbst.
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Karten, Netzlehre und Stoppuhr einpacken, Pult aufgeräumt hinterlassen.
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Die Spieler unterstehen dir zwischen dem Betreten und dem Verlassen der Box, danach nicht mehr.
Regel B 3.2.4, 3.2.9, 4.1.1.3; OSR-Hinweise 2.4
Zahlen und Wortlaute gelegentlich gegen das aktuelle Lehrmaterial gegenprüfen.